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Der Burtscheider Hof
Früher...
Aus den Archiven Ahrweilers geht hervor, dass der Burtscheider
Hof auf eine fränkische Siedlung zurück geht. Der edele
Siegebold hat im Jahre 963 den Hof durch Tausch vom Kloster Prüm
erworben. Aufgrund des Namens mit der Endsilbe "-scheid"
kann man darauf schließen, dass der Hof durch eine klösterliche
Rodung entstand, welche im Jahre 1364 von Heinrich v. Gymnich mit dem Altenahrer Burglehen
"Winteren" belehnt, zu dem u.a. auch der Burtscheider
Hof gehörte.
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Luftbildaufnahme aus den
60er Jahren |
Urkundlich wurde der Burtscheider Hof erstmals am 4. Oktober 1428
erwähnt, als Wilheln v. Saffenberg in Köln eine Gedächtnismesse
stiftete, die aus den Mitteln des Burtscheider Hofes finanziert
wurde. 1434 kauften dann Johann Blankart
von Ahrweiler und seine Ehefrau Katharina von Gymnich das Burglehen
"Winteren". Als 1712 die Familie ausstarb, kam es zu einen
Prozess über die Lehensfolge, der im 19. Jahrhundert zugunsten
der Familie Wolff Metternich, Herren zu Vischel, entschieden wurde.
Auf dem Hof wurde Viehhaltung, Landwirtschaft, Köhlerei (Begriffserklärung
finden Sie hier) und Loheschälerei (Begriffserklärung finden Sie hier)
betrieben.
... und heute
1994 haben wir den Burtscheider Hof, zunächst zur Pacht, übernommen und bauten uns einen kleinen Pensionsstall auf. Nach und nach kamen große Offenställe und Paddockboxen, Roundpen und Reithalle dazu. Sechzehn Hektar Weideland bieten im Sommer und Winter ausreichend Platz für alle auf dem Hof beheimaten Vierbeiner.
Der Burtscheider Hof ist ein von der LAG (Laufstall-Arbeits-Gemeinschaft e.V.) mit drei Sternen ausgezeichneter Betrieb und bietet Pferdebesitzern die Möglichkeit, ihre Pferde artgerecht und in Vollpension unterzubringen. Weitere Informationen zum Pensionstall finden Sie hier.
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